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Astronomie mit Hans-Erich Fröhlich
Abb.: Hans-Erich Fröhlich

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Spiralnebel

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Ein diskusförmiges Sternsystem ähnlich dem Milchstraßensystem. Die Spiralarme werden lediglich durch wenige massereiche und extrem leuchtkräftige Sterne markiert, die dort gerade (vor wenigen Jahrmillionen) aus interstellarem Gas und Staub hervorgegangen sind. Die Gebiete zwischen den Armen sind keineswegs sternenleer! Die Sterne dort sind lediglich unscheinbar weil meist massearm wie die Sonne, Durchschnitt eben.

Genaugenommen sind die Spiralarme Maxima von Dichtewellen, die die Unzahl von Sternen wie die Atome eines Gases periodisch etwas zusammenpresst und wieder dekomprimiert. Der mittlere Abstand zwischen den Sternen schwankt im Laufe von Hunderten von Jahrmillionen ein wenig hin und her. Diese Dichtewellen lösen in interstellaren Gas-Staub-Wolken Sternentstehungsprozesse aus.

Der nächste große Spiralnebel ist der Andromedanebel (M 31). Er übertrifft an Größe unser eigenes Sternsystem.


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