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Astronomie mit Hans-Erich Fröhlich
Abb.: Hans-Erich Fröhlich

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Die Astronomie 2006

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Der Kosmos-Bote aus dem Jahr 2006.


Die Astronomie im Dezember 2006
In den November-Newsletter hatte sich ein Tippfehler eingeschlichen gehabt. Der Merkurdurchgang vor der Sonnenscheibe fand am 8. November statt (gegen 22 Uhr) und nicht, wie zu lesen war, am 22. Ich hoffe, niemand kam zu Schaden deshalb. Das täte mir Leid. Die Astronomie ist eine beobachtende Wissenschaft.

Die Astronomie im November 2006
Sie ahnen es schon? Monatsthema sind Halley und die Kometen. Edmond Halley wurde vor 350 Jahren, am 8. November 1656 nahe London geboren. 50 Jahre später, vor 300 Jahren also, stolperte er über die Tatsache, dass sich die Bahnen dreier Kometen, der von 1531, 1607 und 1682, auffallend ähneln.

Die Astronomie im Oktober 2006
Ein Namenstag steht an. Nicht irgendeiner! Es geht um das Photon, um das bei weitem wichtigste Teilchen für den Astronomen. Ihm verdankt er (fast) alles, was er über den Kosmos weiß. Geboren wurde das Photon vor gut 13 Milliarden Jahren, getauft aber erst vor 80 Jahren von dem amerikanischen Physiko-Chemiker Gilbert N.

Die Astronomie im September 2006
Der Wechsel der Jahreszeiten, wie der von Tag und Nacht, ist so sicher wie das Amen in der Kirche, ein Fels in der Brandung des Zufälligen und Ungefähren. September ist der Monat des astronomischen Herbstbeginns. Die Sonne wechselt am 23., diesmal kurz nach 5 Uhr MEZ, von der nördlichen auf die südliche Himmels­hälfte.

Die Astronomie im August 2006
Zwischen Leier und Nördlicher Krone macht sich Herkules breit, der Schwarzenegger der Antike, wenn Sie so wollen. Doch nicht der soll uns heute interessieren, sondern etwas, das "dahinter" liegt.

Die Astronomie im Juli 2006
Haben Sie schon einmal den Äquator überschritten? Ich ja. Kürzlich. Ist schon seltsam, sich als Astronom unter einem ungewohnten Sternengewimmel zurechtfinden zu wollen. Das war eine Erfahrung! Namentlich war mir ja alles irgendwie geläufig, aus den Journalen.

Die Astronomie im Januar 2006
Liebe Leserinnen und Leser, die alten Römer ehrten in Janus den Gott allen Anfangs. Ihm oblagen die Türen. Er sollte das Haus gegen Unheil und Dämonen schützen. So ist es nur folgerichtig, dass der erste Monat nach ihm benannt wurde und der erste Tag eines jeden Jahres, die "Tür" zum neuen, ihm geweiht ist.

Die Astronomie im Juni 2006
Im Juni ist Sommersonnenwende. Die Ekliptik ragt dann, tagsüber, besonders steil gen Himmel. Die Sonne steht am höchsten. Die Ekliptik, die Schnittlinie zwischen Erdbahnebene und Himmelskugel, markiert ja die scheinbare Jahresbahn der Sonne.

Die Astronomie im Mai 2006
Den Urrhythmus, den Wechsel von Tag und Nacht, einmal – und sei es auch nur für drei Minuten – außer Kraft gesetzt zu erleben, wollte ich mir nicht entgehen lassen und bin zur Sonnenfinsternis nach Kleinasien gefahren. Und es hat sich auch sonst gelohnt: viel Antike. Das müssen Sie nun ausbaden. Diesmal nämlich geht es um "Trojaner".

Die Astronomie im April 2006
Vor eintausend Jahren, in der Walpurgisnacht 1006, leuchtete im Sternbild Wolf (Lupus), an der Grenze zum Zentauren, eine "Nova" auf. Der "neue Stern" übertraf bald die Venus an Helligkeit und gilt als die hellste schriftlich überlieferte Supernova.

Die Astronomie im März 2006
Liebe Leserinnen und Leser, daran, dass im alten, vorjulianischen Rom der Jahreslauf mit dem März begann, erinnern nur noch Monatsbezeichnungen wie September, was der "Siebte" bedeutet. (Heutzutage ist September der "Neunte" und müsste daher November heißen).

Die Astronomie im Februar 2006
Liebe Leserinnen und Leser, kalt ist es hierzulande. Der Winter hat uns im Griff. Falls es Sie tröstet, es gibt eisigere Gefilde. Denken Sie an jene, in die es die kürzlich gestartete (und mit radioaktiver Wärme am Leben erhaltene) Plutosonde "New Horizons" verschlagen wird.

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